Lern- und Entwicklungstherapie nach PäPKI

Die Entwicklungs- und Lerntherapie nach PäPKi für Vor- und Grundschulkinder steht für ein neurophysiologisch orientiertes Behandlungskonzept bei Entwicklungsstörungen oder –verzögerung von Funktionen, die eng mit der biologischen Reifung des Zentralnervensystems verknüpft sind.

Immer häufiger werden Eltern, Lehrer, Therapeuten und Mediziner mit Bewegungsdefiziten, Lern- und Verhaltensauffälligkeiten von Kindern konfrontiert. Neben schulischen Problemen wie Lese- und Rechtschreibschwäche und Dyskalkulie werden auch schon im Vorschulalter Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität oder starke Anhänglichkeit genannt.

Lern-und Verhaltensauffälligkeiten in begrenzten Funktionsbereichen können ihren Ursprung im Abweichen vom optimalen Verlauf der frühkindlichen, neuromotorischen Bewegungsentwicklung haben. Unterschiedliche Entwicklungsstrategien und Lernprozesse lassen sich in der Bewegungsentwicklung, bei der Entwicklung des Sprechens sowie bei kognitiven und emotionalen Entwicklungsschritten beobachten. Folglich können Entwicklungsstörungen (ICD10: F80-83) entstehen, die zudem die sozial-emotionale Entwicklung beeinflussen bzw. zu Verhaltensauffälligkeiten(ICD10: F90-98) führen. 

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